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Mein Vater

Letzte Woche habe ich tatsächlich mit meinem Vater telefoniert...an sich nichts Ungewöhnliches, werdet ihr euch jetzt denken und viele von euch telefonieren(oder sprechen) bestimmt ziemlich oft mit ihrem Vater. Bei mir ist die Situation allerdings ein bisschen anders. Ich hab meinen Vater ja nie kennengelernt, ihn seit meiner Geburt nie gesehen, gesprochen oder sonst irgendwie Kontakt zu ihm gehabt. Vor der Geburt von mir und meiner Zwillingsschwester hat er unsere Mutter verlassen und ist damals in Wien geblieben, während meine Mutter mit uns und ihren Eltern nach Tirol gegangen ist(da war ich ungefähr 3 Jahre alt). Seit dem gab es nie Kontakt, wir wussten zwar seinen Namen und dass er damals in Wien gelebt hat, mehr aber auch nicht. Dass die Trennung damals nicht im gegenseitigen Einverständnis verlaufen ist, war uns natürlich auch irgendwie klar, wir redeten aber nur sehr selten mit unserer Mutter über dieses Thema. Ich muss auch sagen, dass ich eigentlich nie das Bedürfnis hatte, meinen Vater ausfindig zu machen, der sich ja offensichtlich ebenfalls nie besonders für uns interessiert hatte.

Nach dem Tod meiner Mama im Juli 2016 entschieden meine Schwester und ich, die Adresse unseres Vaters ausfindig zu machen. Wir fanden, er sollte zumindest über den Tod unserer Mama informiert werden. Die Adresse war leicht herauszufinden, da mein Vater immer noch in Wien lebt. Ich schrieb ihm dann einen Brief und schickte ihm auch die Pate vom Tod unserer Mutter. Allerdings reagierte er nicht, auch einige Anrufe blieben erfolglos, da sich immer sofort der Anrufbeantworter einschaltete. Ich sprach auch ein paar Mal aufs Band und bat um Rückruf, aber nichts tat sich.

Letzte Woche beschloss ich, wieder mal eine Nachricht aufs Band zu sprechen...irgendwie wollte ich die ganze Sache nicht so auf sich beruhen lassen. Ich wählte also die Nummer...und diesmal ging tatsächlich jemand ans Telefon. Es war mein Vater. Ich war ziemlich unvorbereitet und erstmal ganz schön platt. Ich hatte fest damit gerechnet, wieder nur den Anrufbeantworter zu hören. Als ich mich dann mit meinem Namen meldete, wusste mein Vater natürlich Bescheid. Wir redeten dann eine ganze Weile, ich erzählte erstmal vom Tod unserer Mutter und von unseren Versuchen Kontakt aufzunehmen. Mein Vater hatte den Brief bekommen und auch gelesen. Er sagte aber, dass es ihm zu dieser Zeit gesundheitlich sehr schlecht gegangen war und er sich deshalb nicht in der Lage gefühlt hatte, die ganze Sache mit uns anzugehen. Ich erfuhr auch, dass er einen weiteren Sohn hat, der in London lebt und dass er mit seiner Frau in Wien lebt(das wussten wir ja schon). Außerdem erzählte er natürlich, wie die ganze Geschichte  aus seiner Sicht  abgelaufen war. Dass er sich nach der Trennung mit unserer Mutter geeinigt hatte, erstmal auf das Besuchsrecht zu verzichten und sich auch in der Erziehung nicht einmischen wollte. Außerdem hatte unsere Mutter ihn gebeten, nicht von sich aus Kontakt zu uns aufzunehmen. Obwohl wir sehr selten mit unserer Mama über ihn geredet hatten, war uns natürlich klar gewesen, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm wollte. Und bestimmt war es ihr auch recht, dass wir keinen Kontakt aufgenommen hatten oder unseren Vater gesucht hatten. Wie gesagt, das war uns eigentlich nie wichtig gewesen.

Ich erfuhr noch, dass mein Vater 78 Jahre alt ist und  es ihm altersentsprechend relativ gut geht(so hatte er es ausgedrückt). Er fand es jedenfalls gut, dass ich ihn angerufen hatte und dass so ein erster Schritt getan war. Allerdings meinte er, ich sollte ihm ein bis zwei Monate Zeit geben, um das ganze vorzubereiten(wie er es nannte). Dann wollte er sich bei mir melden.

Ich weiß natürlich nicht, ob er seiner Frau und seinem Sohn jemals von mir und meiner Schwester erzählt hat... vermutlich nicht. Das wollte ich aber nicht gleich alles beim ersten Telefonat fragen. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch ein Kontakt zu Stande. Oder wir besuchen unseren Vater mal in Wien, so weit weg ist das ja nicht. Man wird sehen.

Alles Liebe und einen schönen Restsonntag, Eure Elisabeth

16.9.17 18:28


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Erster Schultag

Heute war bei uns der erste Schultag und gleichzeitig mein erster Arbeitstag nach meinem fast einjährigen Krankenstand.

Meine Kollegen hab ich ja immer wieder mal während des vergangenen Schuljahres besucht und wenn's was zu feiern gab, war ich auch meistens dabei. So waren eigentlich alle auf dem Laufenden, was meinen Gesundheitszustand angeht. Trotzdem fragten natürlich fast alle wie's mir geht und es war wirklich nett, alle als Arbeitskollegen wiederzusehen. Zwei meiner Kolleginnen hatten die Schule gewechselt, dafür war ein neuer junger Lehrer dazugekommen. Erstes Dienstjahr...der hat noch einiges vor sich :-) Ich hab ja inzwischen über 20 Dienstjahre, unfassbar! Jetzt fühl ich mich wirklich alt! Jedenfalls ist der neue Lehrer top-motiviert und ziemlich sympathisch. Nur als er erfuhr, dass er im Werkunterricht den Kindern bald Häkeln und Stricken beibringen soll, wurde er ein bisschen blass...aber nur ganz kurz :-)

Der Unterricht selbst war heut nur ziemlich kurz, es gab zwei Unterrichtsstunden für die Kinder. Das ist zu schaffen :-) Von den Ferien erzählen, ein bisschen singen, ein bisschen turnen, ein bisschen lesen...und natürlich gleich noch ein Mathe-Test, wir wollen ja bei der nächste Pisa-Studie glänzen! Dann war der Schultag auch schon geschafft und die Kinder(eine 2.Klasse) waren wirklich richtig nett und motiviert. Mal schauen, wie lange das anhält :-) Morgen sind's schon drei Stunden und am Freitag vier. Blöd ist nur, dass ich jetzt wieder jeden Tag um sechs aufstehen muss. Ogottogott! Na dann gute Nacht, im wahrsten Sinne des Wortes! 

6.9.17 19:21


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