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Kontrolle

Am Mittwoch hatte ich wieder einmal eine Kontrolle auf der Brustambulanz, die ich zum Glück gleich mit meiner 3-Wochen-Spritze verbinden konnte. Mein Lieblingstaxifahrer war auch aus dem Urlaub zurück und so stand ich um 8.30 abfahrtbereit vor meinem Haus. Normalerweise bin ich ja immer der einzige Fahrgast, diesmal saß schon eine Frau auf dem Beifahrersitz. Sie musste zur Bestrahlung in die Klinik... natürlich erzählten wir uns gleich gegenseitig unsere Krankengeschichten. Sie hatte ebenfalls Brustkrebs gehabt, war gleich alt wie ich, also 44 ( im allerbesten Alter :-)) und hatte im Dezember 2016 mit der Chemo begonnen. Sie hatte allerdings 12 Chemos bekommen, zuerst im 1-Wochen-Rhythmus, die letzten 3 dann alle 3 Wochen. Auch ihr wars ziemlich gut gegangen, nur die letzten 3 Chemos waren sehr heftig gewesen. Sie hatte die Behandlung und auch die OP in Schwaz im Krankenhaus machen lassen( ich hatte bis dahin gar nicht gewusst, dass das möglich ist, ich wohn ja in Schwaz!) und muss nur zur Bestrahlung nach Innsbruck. Sie war hatte schon 20 Bestrahlungen geschafft und auch gut vertragen bis jetzt...allerdings kommen die Hautreaktionen ja meistens erst bei den letzten 5-10 Bestrahlungen. Ich empfahl ihr gleich mein Super-Sanddornfruchtfleisch-Öl( was für ein tolles Wort, herrlich :-)) das hat bei mir ja echt Wunder gewirkt.

"Meine Perücke hab ich total gehasst, die war total heiß und unangenehm zu tragen", erzählte sie dann. "Eigentlich hab ich mir die nur wegen der anderen Leute gekauft...wenn ich mal wo eingeladen war oder so. Eigentlich ziemlich blöd, oder?"...So krass wollt ich ihr das jetzt nicht  ins Gesicht sagen, aber das fand ich auch ganz schön blöd. Ich wär jedenfalls nie auf die Idee gekommen, mir eine Perücke zu kaufen, nur um irgendwem meinen Anblick ohne Haare zu ersparen...schon komisch. Wir verstanden uns jedenfalls gleich sehr gut, es stellte sich dann sogar heraus, dass sie die Cousine meiner Nachbarin ist. Die Welt ist halt doch ein Dorf!

In Innsbruck angekommen hatte ich zuerst eine Kontrolluntersuchung in der Brustambulanz. Wiedermal fand das Arztgespräch mit einer total jungen Assistenzärztin, die ich noch nie gesehen hatte, statt. Sie sprach mit ziemlich starkem Akzent(ich tippe auf ein osteuropäisches Land) und manchmal hatte ich echt Schwierigkeiten, sie zu verstehen. Letztes mal war's eine super junge Ärztin mit spanischem Akzent...ich kam mir ein bisschen vor wie beim Schüleraustausch :-) Allerdings waren beide sehr nett und haben sicher auch einen guten Job gemacht. Trotzdem hab ich irgendwie ein besseres Gefühl bei den etwas älteren Kollegen...zumindest wenn's um Chemos oder OPs geht.

Anschließend ging ich in die Tagesklinik, um meine Antikörperspritze zu bekommen(15 von 17, bald geschafft! :-)). Außerdem gab's noch eine Blutabnahme über den Port-a-cath.(das Ding, das für die Verabreichung der Chemo implantiert wurde), der soll ja auch noch zu irgendwas benutzt werden. Als ich die Ärztin fragte, wie lang der noch drin bleiben sollte, meinte sie, dass 2-3 Jahre empfohlen werden. "Vom Einsetzen des Port an gerechnet?", fragte ich. Spontan fiel mir ein, dass ich den Port jetzt ganz genau ein Jahr drin habe...Jahrestag also :-)

Das wird allerdings bei jedem Patienten individuell gehandhabt. Manche lassen den Port überhaupt drin, da er für Infusionen oder eventuelle neuerliche Chemos echt von Vorteil ist. Andere wollen ihn unbedingt loswerden...ich glaube, ich will ihn loswerden, wenn die 3 Jahre vorbei sind. Er stört zwar kaum, macht keine Schmerzen oder so...aber bei mir ist halt eine sehr deutliche Erhebung unter der Haut zu sehen und fast alle Oberteile mit Trägern(und Bhs natürlich) liegen dann genau auf dem Port auf. Das ist nicht so super angenehm. Aber ich hab ja noch Zeit zum Überlegen. Auf jeden Fall kaufte ich dann spontan noch eine Schachtel Schokolade zur Feier des Jahrestages und überreichte sie dem braven Ärzte-und Pfleger-Team. Die leisten wirklich super Arbeit, das muss auch mal gesagt werden! LG und ein schönes(bei mir verregnetes) Wochenende, eure Elisabeth

31.8.17 17:22


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Schock beim Hautarzt

Eigentlich habe ich ja schon genug Arzttermine in der Klinik sollte man meinen...trotzdem stehen dazwischen dann immer wieder mal die "normalen Kontrolltermine" an. Soll ja nicht fad werden :-)

Jedenfalls hatte ich vor einiger Zeit meinen alljährlichen Muttermal-Check beim Hautarzt. Meine Haut ist zwar eher dunkel und ziemlich unempfindlich, was Sonne angeht(und auch, was Bestrahlung angeht, wie ich seit dem letzten Jahr weiß aber ich hab halt sehr viele Muttermale. Deshalb muss ich die auch immer wieder mal kontrollieren lassen.

Ich ging also ins Behandlungszimmer und wartete, bis der Arzt meinen Körper nach auffälligen Muttermalen untersucht hatte. Nebenbei erklärte ich, dass ich vor einem halben Jahr eine Chemo gemacht hatte und immer noch in Behandlung bin. Die Spritzen, Tabletten und Infusionen werden ja noch einige Zeit lang weitergehen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass die Chemo, die ja im gesamten Körper wirkt, Hautkrebs dann auch ausschließt...ist aber leider nicht so. "Das hat absolut nichts miteinander zu tun", meinte mein Hautarzt. Aha. Man kann also theoretisch an Hautkrebs erkranken, während man noch wegen Brustkrebs in Behandlung ist. Na super, genau sowas will man ja hören...

Ich war also erstmal ziemlich geschockt, als der Arzt dann tatsächlich ein auffälliges Muttermal entdeckte. "Das muss unbedingt rausgeschnitten werden", sagte er, "Und zwar möglichst gleich, nicht erst nach dem Sommer." Ich musste erstmal schlucken: Muttermal-OP, dann 14 Tage nicht in die Sonne oder ins Wasser, Fäden ziehen...und dann noch die unerträgliche Warterei auf den Befund! Ganz toll!

Ich ließ mir also das Muttermal am Rücken herausschneiden(was zum Glück sehr schnell und schmerzfrei gemacht wird) und lief brav zwei Wochen mit einem super wasserdichten Duschpflaster am Rücken herum. Endlich, nach endlosen 10 Tagen(ich hatte inzwischen schon mindestens 3mal angerufen), war der Befund da.

"Alles ok", meinte die Sekretärin ganz locker, als sie mir den Arztbrief in die Hand drückte. Ich war mega-erleichtert. Das wäre also geklärt.

Inzwischen hab ich auch die Fäden  entfernen lassen und schon wieder eine Narbe mehr. Ob sie mich jetzt wohl noch nehmen bei Germany's Next Topmodel? Na ja, wenn nicht, weiß ich wenigstens, woran's gelegen hat :-)

liebe Grüße und bis bald

Eure Elisabeth 

 

 

26.8.17 22:02


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